Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.
Schminke: Waldgipfel gescheitert – Wald ist mehr als nur Wirtschaftsfaktor

Quelle: www.pixelio.de
Fotografin: Dorothea Jacob
„Die niedersächsische Waldgipfel der Landesregierung ist nach langem Ringen zu Recht misslungen“ so die massive Kritik von Ronald Schminke, dem forstpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag.
Hintergrund ist die Absicht der CDU/FDP Landesregierung nach der von der SPD heftig krisitiserten Reform der Forstverwaltung nun Leitlinien für die Waldbewirtschaftung zu entwickeln. „Die Landesregierung hat es nicht geschafft, einen Konsens mit den Verbänden zu entwickeln“ so Schminke, „das Verfahren ist nach unseren Informationen ausgesprochen schwierig gewesen und um mehr als ein halbes Jahr im Verzug“. Hauptursache für die Verweigerung der Verbände sei die „dominante Handschrift“ der CDU/FDP in dem Waldpapier. Sie habe den „Wirtschaftsfaktor Wald“ gegen die Interessen der Umweltverbände durchdrücken wollen. „Die wachsweichen Formulierungen der Landesregierung haben vor den Anforderungen der Verbände nicht bestanden“ so Schminke. Die Verbände haben somit eine „klare Kante“ gegen den Ausverkauf unserer niedersächsischen Wälder gezeigt. Das Waldpapier falle zudem hinter die Vorgaben der Bundesregierung zurück. So weigere sich Niedersachsen 10% der Waldfläche für eine ungestörte biologische Vielfalt bereitzustellen. Die SPD fordert die neue Ministerin Grothelüschen auf, dafür zu sorgen, dass endlich auf die beharrlich und begründeten Argumente der Umweltverbände eingegangen wird. „Es ist peinlich für das waldreiche Niedersachsen sich ohne Not den bundesweit vereinbarten Zielen entziehen zu wollen“ urteilt Schminke.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert.